10 Blogsysteme im Test

 

Platz 1 – Wpde.org: Der Profi-Baukasten zum Nulltarif

 

Mit über zehn Millionen Downloads ist WordPress eines der populärsten Content Management-Systeme. Es hat sich rasend schnell in der Blogger-Szene verbreitet – nicht nur, weil es gratis zu haben ist. WordPress ist zudem äußerst flexibel. Webdesigner können sich die WordPress-Software herunterladen und in weniger als fünf Minuten auf einem eigenen Server installieren. Wer keinen eigenen Server hat, kann bei https://de.wordpress.com in noch kürzerer Zeit einen vom Anbieter gehosteten Blog starten – ebenfalls kostenlos. Darüber hinaus setzt WordPress in technologischer Hinsicht auf verbreitete Webstandards, statt seinen Nutzern proprietäre Lösungen aufzudrängen. Die bekannte Skriptsprache PHP und MySQL-Datenbanken bilden das solide Fundament. Mit der Programmierung braucht sich der gewöhnliche Blogger jedoch gar nicht zu beschäftigten. Wer mehr als die Grundfunktionen braucht, freut sich über die leichte und flexible Anpassbarkeit.

Nach Installation oder Anmeldung steht das Dashboard, die Zentrale zum Verwalten und Pflegen der eigenen Blogs und Webseiten, bereit. Um das Seitendesign muss sich der Anwender keine Gedanken machen – „Themes“ sorgen für voreingestellte Farb-, Schrift-, Bild- und Animationsvariationen. Ein Klick reicht und die Website erscheint im neuen Gewand. Eine Vorschau zeigt die neue Optik bereits vor dem Zuweisen – hier lassen sich alle Elemente ebenfalls noch anpassen. Der Experimentierfreude sind so keine Grenzen gesetzt.

Profis, die zum Beispiel animierte HTML 5-Diashows oder eigene Firmenlogos brauchen, können für günstige Preise ab zirka 30 Dollar „Pro“-Themes kaufen, die oft noch besser aussehen und flexibler sind. Die Struktur des Blogs, wie das Hauptmenü und Funktionen wie eine Blogroll, Tagcloud oder Suche klickt sich der Nutzer über Widgets im Quellcode zusammen. Wer noch Sonderwünsche hat, findet mit WordPress-Plugins massig schnell integrierbare Funktionen von Drittentwicklern, die dem Blog alle möglichen Spezialitäten beibringen.

Mobil geht auch

Um die Darstellung auf Tablets und Smartphones müssen sich WordPress-Nutzer ebenfalls nicht sorgen: Die integrierte Onswipe-Technologie verwandelt das Blog beim Besuch vom Tablet aus automatisch in eine App-ähnliches Erlebnis, bei dem der Besucher bequem durch die Beiträge blättert.

Das Schreiben gelingt jedem, der einen Texteditor bedienen kann – in der Mediathek lassen sich die zugehörigen Bilder und Videos versammeln, alle Verknüpfungen zu internen und externen Seiten werden über den Eintrag „Links“ gefunden. Das Anlegen von Kategorien für Themenbereiche des Blogs, Markieren von Beiträgen mit Metadaten wie Tags ist ein Kinderspiel. WordPress kümmert sich sogar, wenn die Konten vorher verknüpft wurden, um die automatische Veröffentlichung aller Beiträge auf Twitter und Facebook.

Wer die gehostete Version nutzt, bekommt gratis sogar umfangreiche Statistiken, wie über Gesamtaufrufe, Kommentare und meistgelesene Beiträge. Für 99 Dollar gibt es in der Pro-Version mehr Speicherplatz, Werbefreiheit, eigene Domain und Videoblogging – das Upgrade ist WordPress-typisch jederzeit möglich und in wenigen Minuten erledigt.

Fazit: WordPress ist ein bewährtes Ökosystem, bei der Technik, Flexibilität und Preis kaum Wünsche offen lassen. WordPress verlangt zwar an einigen Stellen im Vergleich zu anderen Testkandidaten Vorkenntnisse, bietet dafür aber maximale Flexibilität und Zukunftssicherheit – alles weitgehend kostenlos. Das belohnen wir mit dem „COMPUTERWOCHE Website Award“ in Gold!

 

 

Der Artikel stammt aus dem August 2012, aber trotzdem lesenswert

 

Quelle:  computerwoche.de

 

 

 

 

 

 

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